Im
November 2001 bin ich mit meinem Reisepartner Dieter, den ich
über das Internet kennengelernt habe, für 3 Wochen mit dem Rucksack
nach Thailand geflogen. Es war nach mehreren Jahren wieder einmal
eine längere Auslandsreise und ich war vorher ziemlich aufgeregt.
Aber kaum waren wir in Bangkok angekommen war es einfach nur
gut und ich habe mich wieder wie in alten Zeiten "on tour"
gefühlt.
Zunächst ging es in Bangkok in die Khao San Road, dorthin, wo
sich die Traveler-Welt trifft. Übernachten wollten wir im New
Siam Guesthouse, bekamen aber nur im New Siam II ein Bett, wo
es aber auch sauber, gut und ruhig war. |
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Unser erstes Ziel am zweiten Tag war Wat Pho mit
dem riesigen liegenden Buddha und Wat Arun auf der anderen Flußseite.
Dann haben wir ein Tuk-Tuk angeheuert und uns zunächst riesig
gefreut, daß es nur 40 Baht kosten sollte, doch alsbald fanden
wir uns in einem Schmuckgeschäft wieder und sollten mit unserem
Einkauf dem Fahrer seine Beteiligung sichern. Da wir das nicht
gemacht haben, setzte uns dieser kurzerhand mitten in Chinatown
ab und meinte, wir wären am Wat Traimit, wo wir hinwollten um
uns den 5 Tonnen schweren Buddha aus purem Gold anzuschauen. |
In
Bangkok lohnt es sich kaum, mit dem knatternden Tuk-Tuk zu fahren:
Sie sind laut und man hängt voll in der allgegenwärtigen Abgaswolke.
Taxometer-Taxis sind preisewerter und klimatisiert, dafür aber
nicht so schnell im Verkehrschaos. Erlebt haben sollte man es
aber schon einmal. Auf dem riesigen Weekend- Market
am Nord-Busbahnhof gab es einfach alles. Es ist wirklich unvorstellbar. |
Lecker waren die gebratenen Nudeln (Pad Thai)
in der Khao San Road.
Sehenswert ist der Wat Phra Kaeo mit dem grünen Smaragdbuddha,
der zwar nicht so groß ist, dafür aber auf einer imposanten
Empore thront. |
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Lop Buri: 3
Busstunden Richtung Norden. Unsere nächste Station auf dem Weg
in den Norden Thailands. Übernachtung im Nett-Hotel für 350,-
Baht im DZ. Am Bahnhof gab es eine endlose Reihe von Garküchen
- ich war aber vorsichtig und verließ mich eher auf die Restaurants
mit englischsprachiger Speisekarte.
Weiter ging es mit dem Zug nach Phitsanulok, Zwischenstation
auf dem Weg nach Sukhotai. Zug ist langsam und teuer, wir beschlossen
im weiteren mit dem Bus zu fahren. In Phitsanulok gab es einen
sehenswerten und lebendigen Nachtmarkt. Essen ist Glücksache
für einen wählerischen Esser wie mich. |
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Sukhotai: Ein weiteres Highlight - Die alte Königstadt mit
dem riesigen Areal von Tempelruinen und alten Buddhastatuen.
Untergekommen sind wir im gemütlichen Ban Thai Guesthouse
mit einem angeschlossenen Restaurant wo es leckeres Essen
gibt. Es war sehr warm und AC fehlte mir. |
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Es hat mich so manchesmal fasziniert, mit welchen Gesichtsausdruck
die Buddhastatuen schauen. Ich bekam so eine kleine Ahnung,
wie es sein könnte, wenn man am Ende seiner Reise angekommen
ist, wo es keine Fragen mehr gibt, wo man wieder dort ist, wo
man hergekommen und der innere Frieden vollkommen ist.  |
Im Ban Thai trafen wir Jürgen, oder besser gesagt:
er uns. Er lebt seit Jahren in Thailand. Wir gingen mit ihm
auf eine Mopedtour durch die ländliche Umgebung von Sukhotai.
Mal abseits jeglicher Traveller und Touristenpfade. Am Nachmittag
entspannten wir nach der erlebnisreichen, aber staubigen Fahrt
an einem schönen Pool.  |

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| In der Nähe von Lampang, einer kleinen Stadt
zwischen Sukhotai und Chiang Mai, ritten wir mal auf einem Elefanten.
Welch faszinierende Tiere: Die Haut so borstig, so fest und
doch so weich und verletzlich. Beim Bamboo-Rafting landete ich
um ein Haar im Wasser.
Auf einem Jungle-Market entdeckte ich gebratene Raupen. Das
war nichts für mich und ich nahm Reisaus. Wir übernachteten
im Riverside Guesthouse. Nett und ruhig am Fluß gelegen mit
schöner Terasse. |
Unsere Reise führte uns weiter in die Metropole
des Nordens: Chiang Mai. Unser Quartier schlugen wir im ruhigen
Kristi Guesthaouse auf. Auf dem riesigen Nachtmarkt kann man
handeln was das Zeug hält, und doch: wirkliche Schnäppchen waren
dort kaum zu machen.
Abends trafen Dieter und ich uns meistens auf ein Chang oder
Singha Bier.
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Von
Chiang Mai fuhren wir nach Chiang Rai, dem nördlichsten Punkt
unserer Tour. Wir machten einen Ausflug mit Guide und
genossen herrliche Ausblicke aus den Bergen, besuchten einen
Tempel und gelangten schließlich zum Golden Dreieck. Als ich
den Mekong gesehen habe, ist mir fast der Atem weggeblieben:
Was für ein mächtiger und kraftvoller Strom! |
| Mit dem Flugzeug kehrten wir
wir schließlich zurück nach Bangkok und fuhren von dort mit
dem Bus nach Trat, um am folgenden Tag mit der Fähre auf die
Insel Ko Chang überzusetzen. Wir wollten unseren Urlaub mit
einigen ruhigen und entspannenden Tagen am Meer abschließen.
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