| Dienstag,
22. April 2003
Zu Ostern habe ich gemeinsam mit
Susanne meine Mutter in Leipzig besucht. Bei einem Ausflug haben
wir einen Abstecher zum Altjeßnitzer Irrgarten
gemacht. Solche Art Dinge finde ich äußerst interessant.
So war es für mich auch keine Frage, hineinzugehen mit
dem Ziel, einen Weg zur Mitte und zurück zu finden. Ich
begann siegessicher mit einer Weisheit im Hinterkopf, wie man
sich in in einem Irrgarten verhalten soll, um den Weg zu finden.
Bald mußte ich erkennen, dass meine Methode
zwar geeignet war, sicher wieder an den Ausgangspunkt zu gelangen,
nicht jedoch, um die Mitte zu finden. Also
habe ich meine Strategie erweitert. Mit Erfolg.
Nach einer dreiviertel Stunde war ich in der Mitte und eine
weitere viertel Stunde später wieder am Ausgang.
Finden Sie einen von 200 möglichen Wegen ins Zentrum und
wieder zurück? |
"Der Altjeßnitzer
Irrgarten wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts
im Auftrag von Leopold Nicolas Freiherr von Ende angelegt.
Er ist ein eindrucksvolles Denkmal barocker Gartenkunst und
der größte und älteste noch erhaltene Irrgarten
Deutschlands. Die Grundfläche ist annähernd ein
Quadrat mit einer Größe von ca. 2600 Qadratmetern,
und die schmalen Wege verlaufen zwischen etwa 2 Meter hohen
Hainbuchenhecken."
(Prospekttext) |

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Archiv: Blitzlicht
vom 19.12.2002
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